Homepage Pfennigsberg

Die Homepage Pfennigsberg wird gar nicht benötigt. Ende der neunziger Jahre schien es, als sei es unbedingt erforderlich eine eigene HomePage zu besitzen. Und die Zeitungen waren voller Angebote, damals war es auch nicht ganz leicht die Entscheidung für den günstigsten Internet Provider zu treffen. Als man noch für 10 Pfennig pro Minute zum Beispiel bei AOL ins Internet ging und gleichzeitiges Telefonieren nicht möglich war, spielten die Kosten eine große Rolle. Dann kam ISDN und die Minutenkosten wurden auch günstiger. Die Provider warben mit der individuellen Webpage, mehren kostenlosen Domain-Namen und diversen E-Mail Konten. So kam es, dass wir bei 1und1 einen günstiges Angebot fanden das auch die Möglichkeit eines Webauftrittes bot. Die Frage war nur, welche Inhalte sollte man auf einer Home-Page zur Verfügung stellen. Wäre wir Künstler, Schriftsteller, Musiker, Unternehmer gäbe es einen Grund einen Internetauftritt zu gestallten. Ja, für den Toastmaster Club habe ich schon einmal eine Internetpräsenz gestaltet. Aber für die Familie? Heute scheint sich kaum noch jemand für eine Privatsphäre zu interessieren, niemand störte es noch wenn man zum gläsernen Menschen wird. Man wir quasi gezwungen wir, sich in diversen sozialen Netzwerken zu registrieren. Auf jeder Internetseite befinden sich Schaltflächen, bei denen man sich genötigt fühlt, sich immer mehr zu vernetzt. Kaum noch hat jemand Verständnis, wenn man da nicht mitmacht. Wenn Mobilphone Anbieten Bewegungsprofile ihrer Kunden verkaufen hört jeder Spaß auf. Klar diese Entwicklung gibt es nicht erst seit Twitter und Facebook, schon früher wurden Daten an Dritte weiterverkauft. Aber es wird langsam immer dreister. Wenn man nicht aufpasst, lassen wir und von der Technischen Entwicklung auffressen. Die technischen Möglichkeiten entwickeln sich leider nicht geplant, es entstehen wie von selbst immer neue Ideen die Menschheit immer weiter auszuspähen und wenn damit Geld zu verdienen ist wir es immer jemanden geben der das ausnutzt. Es gibt ja den schönen Satz, "Wenn wir es nicht machen, machen es die andere und Geld stinkt nicht.

Leider handelt es sich hier gar nicht um Pfennige. Deshalb möchte ich sie bitten in Krimskramkisten, auf dem Boden, in alten Sparschweinen, in Schubladen nachzusehen und mir ihre Pfennige zu senden. Ich werden dann ein Foto von ihren Pfennigen zu machen und hier posten.

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